Ein kleines Eiweiß könnte bei der Entwicklung einer Parkinson-Therapie helfen

Es handelt sich um das Eiweiß Alpha-Synuclein. Forschern ist es aus den Gehirnen von Parkinson-Patienten bekannt, wo es sich in Form sogenannter Lewy-Körperchen ablagert.

Neurologen aus den USA haben jetzt aber festgestellt, dass das Protein eine durchaus positive Wirkung auf Parkinson-Patienten haben könnte. Es ist nämlich in der Lage, kaputte DNA-Stränge in Nervenzellen zu reparieren. Das haben die Forscher in Tierversuchen und in Experimenten mit menschlichem Hirngewebe festgestellt, wie sie in den Scientific Reports schrieben.

Sie vermuten, dass das Protein diese wichtige Reparaturfunktion einbüßt, wenn es sich zu den Lewy-Körperchen zusammenklumpt. Diese Funktion wiederherzustellen, könnte ein Ansatz für eine Parkinson-Therapie sein.  

https://www.deutschlandfunk.de/erforscht-entdeckt-entwickelt-meldungen-aus-der-wissenschaft.676.de.html?dram:article_id=455010

Quelle: Scientific Reports

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