Sein Name fällt immer wieder, wenn es um den Nobelpreis geht, in den USA wurde er mehrfach zum Wissenschaftler des Jahres gekürt, und gerade erst verlieh ihm die University of Cambridge die Ehrendoktorwürde. Dabei deutete zu Beginn nichts darauf hin, dass Werner Schunk einst international als Hirnforscher Furore machen würde.

Der 80-jährige Werner Schunk gilt heute als Pionier auf dem Gebiet des Hirnstoffwechsels. Schon als junger Arzt und Wissenschaftler verblüffte der Thüringer in den 60er-Jahren die Fachwelt – nicht nur im Osten.

Schunk stellte damals die These auf, dass auch das menschliche Gehirn einen Stoffwechsel hat – und dass schwere Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder auch Depressionen auf dessen Störung zurückzuführen sind: „Da hat kein Neurologe dran geglaubt“, lacht er. Doch Schunk konnte beweisen, dass seine These stimmt. Die Medizin ist noch immer seine Passion, in der heimischen Praxis in Gotha behandelt er bis heute seine schwerkranken Patienten.

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