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Medikamente schaden der Darmflora

Etwa ein Viertel aller Medikamente stört das Wachstum von Darmbakterien. Darauf weisen Versuche mit mehr als 1000 zugelassenen Pharmazeutika hin, die eine Arbeitsgruppe um Lisa Maier, Mihaela Pruteanu und Michael Kuhn vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg durchgeführt hat. Wie die Gruppe jetzt in „Nature“ berichtet, hemmten 27 Prozent der untersuchten Stoffe, die nicht auf Bakterien zielten, das Wachstum mindestens eines Bakterienstamms der menschlichen Darmflora. Weiterlesen

App zur Hilfe bei Dosierung der Medikamente?

Eine Wissenschaftlerin, ein Smartphone, zwei Bewegungssensoren: Mit Hilfe der Forschung von Neltje Piro und anderen Wissenschaftlern könnte eine App in Zukunft Parkinson-Patienten bei der Dosierung ihrer Medikamente helfen.

Neltje Piro sitzt am Schreibtisch ihres Büros im ersten Stock der Hochschule. Vor ihr liegen ein blauer und ein gelber Würfel aus Plastik, daneben ein Smartphone. Fünf Jahre beschäftigte sie sich für ihre Doktorarbeit mit den drei Dingen – das Ziel: „Wir wollen den Alltag von Parkinson-Patienten verbessern“, sagt sie. Weiterlesen

Das Problem: Aut idem bei Parkinson

„Aut idem“ bedeutet: Der Apotheker hat ein vom Arzt verschriebenes Medikament grundsätzlich durch ein kostengünstigeres, wirkstoffgleiches Generikum auszutau- schen. Parkinson-Patienten werden daher regelmäßig andere Medikamente ausgehändigt als bei der Einstellung ihrer Medikation, erlebt die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. (dPV). Ziel der Regel sind Einsparungen im Gesundheitssystem. Weiterlesen

Die täglichen Medikamente im Griff

Bei Parkinson produzieren zunehmend weniger Zellen im Gehirn den wichtigen Botenstoff Dopamin. Gleichzeitig können Ersatzstoffe wie zum Beispiel L-Dopa, die als Medikamente in den Körper gelangen, nicht mehr so gut gespeichert werden. Im Verlauf der Erkrankung müssen Parkinson-Medikamente daher in kürzeren Abständen und damit mehrmals täglich eingenommen werden. „Man kann sich das vorstellen wie bei einem Tank, der an Speichervermögen verliert“, verdeutlicht Dr. Tino Prell. „Anfangs nimmt er 100 Liter auf und der Fahrer kann ohne Pause lange Strecken zurücklegen. Fasst der Tank irgendwann nur noch 50 oder 20 Liter, muss der Fahrer häufiger nachtanken – und das rechtzeitig, bevor der letzte Tropfen Sprit verbraucht ist, der Motor bockt und der Wagen sich nicht mehr von der Stelle rührt.“ Weiterlesen

Jedes Medikament zu seiner Zeit

Tipps der Parkinson Nurses und Assistenten e.V. (VPNA) zu der Einnahme von Parkinson-Medikamenten

Die ideale Medikamententherapie bei Parkinson wird maßgeschneidert und im Verlauf der Erkrankung immer wieder angepasst. Besonders zählen dabei die Kombination der Präparate und die Einnahmezeiten.

Die einzelnen Medikamente unterscheiden sich in Wirkstoffzusammensetzung und Wirkstoffmenge. Darum lassen sich zum Beispiel auch einige Tabletten nicht einfach teilen oder auflösen. Beachten Sie daher die Einnahmevorschriften und lesen Sie sich den Beipackzettel genau durch. Weiterlesen