In den letzten Jahren hat die „SRT-Zeptor“-Vibrationsplatte die Reha-Zentren, die Wellness-Zentren, die Fitnessstudios sowie die Privathaushalte erobert. Das Vibrationstraining wurde bereits in den 1960er Jahren für die Raumfahrt entwickelt.

Damit sollte dem Muskelschwund der Astronauten bei längeren Aufenthalten im Weltall entgegengewirkt werden. In der Schwerelosigkeit bauten die Astronauten schnell Muskelmasse ab. Durch die Vibrationsplatten hielten sich die Astronauten im All fit.

Ebenfalls wurde festgestellt, dass sich die Verletzungen bei Balletttänzer*innen verringerten, nachdem diese über einen längeren Zeitraum zusätzlich mit der Vibrationsplatte trainierten.

Heute findet man das Vibrationstraining auch in den Fitnessstudios.

Was ist nun eigentlich ein SRT-Zeptor?

Der Zeptor ist eine Platte, die sich relativ schnell durch vertikale Vibrationen nach oben sowie nach unten bewegt. Durch diese Vibrationsimpulse werden die Muskeldehnreflexe ausgelöst. Dabei ziehen sich die Muskeln zusammen und entspannen sich auch wieder.

Im Reha-Bereich wird dieses Prinzip als Therapieform eingesetzt – die stochastische Resonanztherapie.

Für Parkinsonpatienten ist sicher von Vorteil, dass die Muskulatur trainiert wird, ohne dass der Betroffene sich selbst bewegen muss. Nicht nur bei älteren Menschen kann ein solches Training zur Sturzprophylaxe dienen.

Vibrationstraining kann als Ergänzung zum traditionellen Herz- und Kreislauftraining sowie zum Krafttraining angewendet werden. Dadurch wird die Muskelkraft, die Koordination sowie die Durchblutung verbessert. Der Fettstoffwechsel wird erhöht und die Knochendichte verbessert sich.

Quelle: https://www.parkins-on-line.de/wissen/srt-zeptor.html

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