MRT-Aufnahme des Gehirns © NDR

Bei der Parkinsonkrankheit wird im Gehirn der wichtige Botenstoff Dopamin nicht mehr ausreichend gebildet.
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Das Problem: Wird ein Patient einmal unter der Diagnose Parkinsonkrankheit geführt, wird das auch von weiterbehandelnden Ärzten kaum hinterfragt, denn das Fehlen der typischen Symptome führen die Ärzte dann auf die Wirkung der Medikamente zurück.

Deshalb ist es wichtig, die Diagnose Parkinson von Anfang an zu sichern, um Fehlbehandlungen zu vermeiden und frühzeitig mit einer an das Krankheitsstadium angepassten Therapie zu beginnen. Ähnliche Symptome wie die Parkinsonkrankheit können andere Nervenerkrankungen, ein Altershirndruck, Gefäßerkrankungen oder der sogenannte essentielle Tremor hervorrufen.

Wie wird Parkinson diagnostiziert?

Gehirnaufnahme mithilfe des nuklearmedizinische Verfahrens DaTSCAN © NDR

Das nuklearmedizinische Verfahren DaTSCAN gibt Aufschluss auf eine Parkinsonkrankheit.

Bei der Diagnostik helfen bildgebende Untersuchungen wie die Kernspintomografie zum Ausschluss einiger anderer Erkrankungen, eine Ultraschalluntersuchung des Hirnstamms sowie in ausgewählten Fällen nuklearmedizinische Verfahren wie der DaTSCAN, die ein Defizit der Dopamin freisetzenden Zellen bei der Parkinsonkrankheit direkt nachweisen. Dazu wird dem Patienten eine radioaktive Substanz verabreicht, die sich in diesen Zellen anreichert und sie auf dem Bild als hellrotes Areal markiert.

Da bei der Parkinsonkrankheit die Dopamin freisetzenden Nervenzellen zugrunde gehen, bei anderen Erkrankungen aber nicht, kann bei einem normalen Ergebnis im DaTSCAN eine Parkinsonkrankheit nahezu ausgeschlossen werden.

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier im Online-Angebot des Norddeutschen Rundfunks: www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Parkinson-Gefahr-Fehldiagnose,parkinson129.html