01. September 2018 – Amsterdam, NL – Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit und verwandten Erkrankungen ist zwischen 2001 und 2014 erheblich angestiegen. Die Parkinson-Krankheit war in der Tat die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit einem neurologischen Zustand, so ein Bericht von Public Health England. Internationale Experten, die im Journal of Parkinson’s Disease berichten, werten diese Ergebnisse aus und adressieren wichtige Implikationen für den zukünftigen Gesundheitsbedarf.

Die durch die Parkinson-Krankheit verursachte Belastung hat in den letzten Jahren auf alarmierende Weise zugenommen und die Anteile einer echten Parkinson-Pandemie angenommen. Über sechseinhalb Millionen Menschen, die 20 Jahre oder älter waren, starben zwischen 2001 und 2014 in England Gesundheit England. Davon waren über 90.000 Todesfälle mit einem neurologischen Zustand verbunden. Die Parkinson-Krankheit war die häufigste individuelle neurologische Erkrankung, die in den Sterbeurkunden als zugrunde liegende Todesursache verzeichnet wurde. Die Parkinson-Krankheit war insgesamt die häufigste Todesursache und machte 31% der Todesfälle aus, die mit einem neurologischen Zustand als zugrunde liegende Ursache, beitragende Ursache oder beides verbunden waren.

Bei der Überprüfung des Berichts wurde ein Team internationaler Experten unter der Leitung von Prof. Dr. Bastiaan R. Bloem, Dr. Das Radboud University Medical Center, Nijmegen, Niederlande, erforscht die tiefere Relevanz der Zahlen und Trends. „Diese Statistiken sind wichtig und sollten verwendet werden, um diejenigen zu informieren und zu leiten, die langfristig Entscheidungen darüber treffen, wie Parkinson-Patienten von den verschiedenen Gesundheitssystemen verwaltet werden, um die Versorgungsqualität und die Lebensqualität zu verbessern“, kommentiert Prof. Bloem.

„Es gibt mehrere mögliche Erklärungen für den Anstieg der Mortalität im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit. Dies steht sicherlich im Einklang mit anderen jüngsten Berichten, die auf einen auffallenden Anstieg der Inzidenz neuer Parkinson-Patienten in der Allgemeinbevölkerung hindeuten. „

Die Autoren heben außerdem überzeugende Daten zum Todesort hervor und zeigen, dass acht von zehn Parkinson-Patienten in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sterben. Erstautor Sirwan Darweesh, MD, MSc, Radboud University Medical Center, Nijmegen, Niederlande, und Harvard T.H. Die Chan School of Public Health, Boston, Massachusetts, USA, betont die enorme Bedeutung dieser Feststellung: „Zu Hause sterben zu können, ist ein zentraler Wunsch der meisten Parkinson-Patienten. Unser derzeitiges Gesundheitssystem kann diesen grundlegenden Wunsch der Patienten und ihrer Familien manchmal nicht erfüllen, insbesondere wenn medizinische Probleme auftreten, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern. “

Die Autoren schlagen eine Reihe von Lösungen vor, um das Management von Parkinson-Patienten in der Gemeinde zu verbessern und den Pflegestandard in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu erhöhen:

• Ein Netzwerk von speziell ausgebildeten Gesundheitsexperten mit spezifischen Kenntnissen im Parkinson-Management

• Ein personalisierter, gemeinschaftlicher Betreuungsplan, nicht nur für, sondern auch mit Patienten und ihren Familien

• Persönliche Fallmanager für Parkinson-Patienten

• Parkinson-Pflegeheime

„Die Parkinson-Krankheit ist für unsere zukünftigen Generationen ein ernstes Problem“, kommentiert Prof. Bloem. „Zukünftige Anstrengungen sollten sich auf die Bereitstellung von Ressourcen für anfällige ältere Parkinson-Patienten konzentrieren, um ungeplante Krankenhauseinweisungen und Todesfälle außerhalb des Zuhauses so weit wie möglich zu vermeiden.“

Der Bericht von Public Health England enthält „Todesfälle im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen in England 2001 bis 2014“ (PDF), herausgegeben vom National Neurology Intelligence Network, dem National End of Life Care Intelligence Network. Es untersucht die Anzahl und Häufigkeit von Todesfällen im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen und deren jüngsten Trends. die demographischen Merkmale von Menschen, die an neurologischen Erkrankungen sterben; die zugrunde liegende Todesursache und Assoziation mit den breiten Krankheitsgruppen; und Ort des Todes.

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Quelle: https://www.iospress.nl/ios_news/parkinson-matters-a-call-to-action-to-improve-patient-care/

Übersetzt mit Hilfe von „Google Übersetzer“

NOTES FOR EDITORS

Full open access study: “Parkinson Matters,” by Sirwan K.L. Darweesh, MD, MSc, Karen G. Raphael, PhD, Patrik Brundin, MD, PhD, Helen Matthews, Richard K. Wyse, MD, Honglei Chen, MD, PhD, and Bastiaan R. Bloem, MD, PhD (DOI 10.3233/JPD-181374), published in the Journal of Parkinson’s Disease, Volume 8, Issue 4 (October 2018) by IOS Press and available open access at:  content.iospress.com/articles/journal-of-parkinsons-disease/jpd181374.

Prof. Bas Bloem was supported by a research grant from the Parkinson Foundation.

Contact

Full text of this article is available to credentialed journalists upon request; contact Diana Murray, IOS Press (+1 718 640-5678; d.murray@iospress.com). Journalists who wish to interview the authors should contact Prof. Bas Bloem (Bas.Bloem@radboudumc.nl) or Roos de Gouw at (Roos.deGouw@radboudumc.nl).

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