Archiv für den Monat: April 2018

Gewohnte Medikamente nicht austauschen!

in Austausch der gewohnten Arzneimittel aufgrund von Rabattverträgen bei einem Parkinsonpatienten erfordert unter Umständen eine komplette medikamentöse Neueinstellung. Diese erfolgt manchmal auch stationär. Nach Ansicht der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV) ist daher in diesem Bereich der Austausch aufgrund von Rabattverträgen eine Verschwendung von Beitragsgeldern. Weiterlesen

Früherkennung von Parkinson 2018

11.04.2018 | TV-Beitrag (Länge ca. 5 Min.) | Verfügbar bis 11.04.2019 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Wenn Morbus Parkinson bei einem Menschen diagnostiziert wird, das berüchtigte unkontrollierbare Zittern beginnt, können Ärzte meist nur noch die Symptome behandeln. Frühe Anzeichen für die Erkrankung, die von Riech- über Schlafstörungen bis zu Depressionen reichen, treten teilweise allerdings schon zehn Jahre vor Ausbruch der Bewegungsstörungen auf.

http://www.ardmediathek.de/tv/rbb-PRAXIS/Früherkennung-von-Parkinson-2018/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=6331656&documentId=51563668

Gipfeltreffen der Neuromedizin: Neurowoche 2018

Aus der Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: Erwartet werden mehr als 6000 Teilnehmer und 150 Journalisten. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen bei der Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen in allen Lebensphasen – von frühkindlichen Epilepsien bis zu Alterserkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Der Kongress wartet mit einigen Neuerungen auf: Die DGN hat mit neuen Symposium-Formaten die Verbindung zwischen Wissenschaft und Anwendung gestärkt und außerdem neue digitale E-Learning-Angebote geschaffen. Erstmals bietet die DGN auch ein eigenes Programm für Pflegekräfte an. Alle Informationen gibt es auf www.neurowoche.org. Weiterlesen

Ergotherapeuten betrachten Familiensystem und Umfeld

Menschen, die an Parkinson erkranken, leben ein Leben wie andere Menschen auch: Sie haben einen Alltag mit Aufgaben und Verpflichtungen, tragen ihren Anteil zum Familienleben bei. Mit dem Zunehmen der Symptome wird es für sie oftmals schwieriger, dem nachzukommen, was ihren Alltag ausmacht. Sie können beispielsweise ihre Arbeiten im Beruf oder zuhause immer weniger so bewältigen, wie sie es von sich selbst erwarten. Die Selbstversorgung, Freizeitaktivitäten oder Aufgaben in der Familie wie Enkel betreuen funktionieren nicht mehr so, dass es den eigenen oder den Ansprüchen innerhalb der Familie gerecht wird. „Die Erkrankung erfordert immer wieder Neuorientierung und flexible Lösungen im Alltag – und zwar vom gesamten Familiensystem.“, erklärt die Ergotherapeutin Sabine George und macht darauf aufmerksam, dass schon ab einem frühen Stadium von Parkinson themen- und situationsbezogen ergotherapeutische Interventionen sinnvoll sind. Weiterlesen