Archiv für den Monat: März 2018

6 Mio. $ für Suche nach Ursachen von Parkinson

Die Michael J. Fox Foundation (MJFF) kündigt ein Programm an, das die Pathogenese (Entwicklung von Krankheiten) von Parkinson untersucht: PATH to PD . Diese ehrgeizige 6-Millionen-Dollar-Initiative mit mehreren Teams zielt darauf ab, molekulare / zelluläre Ereignisse zu identifizieren, die bei der Entstehung und Progression der Parkinson-Krankheit eine Rolle spielen können, sei es bei Umwelteinflüssen, genetischen Faktoren oder Alterungsprozessen. Weiterlesen

#UniteForParkinsons

Als die EPDA und Parkinson’s UK im vergangenen Jahr 2017 die Idee für die erste #UniteForParkinsons-Kampagne entwickelten, hofften sie, dass Menschen in mindestens 50 Ländern teilnehmen würden.

Die Betroffenen in 90 Ländern nutzten den Hashtag, um persönliche Geschichten, Kunstwerke, Blog-Beiträge, inspirierende Videos und sogar ein Gedicht zu teilen. Gemeinsam halfen sie der Botschaft der Kampagne – um Bewusstsein und Verständnis für Parkinson zu wecken – erreichen ein Publikum von mehr als 12 Millionen Menschen in 180 Nationen. Weiterlesen

Käfer auf der Suche nach Wirkstoffen gegen Parkinson

Am Institut für Insektenbiotechnologie in Gießen werden die kleinen Reismehlkäfer gern gesehen. Denn die Wissenschaftler brauchen Tribolium castaneum. Als Professor Andreas Vilcinskas anfing, den rotbraunen Reismehlkäfer zu erforschen, ging es ihm um eine Entwicklung für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit. Denn der Reismehlkäfer hat ein Enzym, das Gluten verdauen kann. Dieses Enzym erforschten die Wissenschaftler, um damit in ferner Zukunft das Gluten aus Backwaren zu entfernen und so Brote herstellen zu können, die die Allergiker essen können. Doch dann entdeckten die Forscher, dass ihnen der Käfer auch im Kampf gegen die Parkinson-Krankheit helfen kann: Weiterlesen

Der Schleuser in den Zellkern

Degenerative Erkrankungen des Gehirns (wie Alzheimer oder Parkinson) stellen angesichts einer alternden Bevölkerung weltweit ein wachsendes Problem dar. Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ist es gelungen, bei einer speziellen erblichen Hirnerkrankung einen entscheidenden Signalweg der Krankheit zu identifizieren. Weiterlesen

Neue Daten zum Verständnis neurodegenerativer Erkrankungen

Ein umfassender Datensatz des menschlichen Gehirns wurde von Forschern der Emory University in Atlanta als wertvolle Ressource entwickelt, die das Wissen über die Mechanismen der Parkinson -Krankheit ( PD) und der Alzheimer-Krankheit (AD) verbessern könnte.

Die Daten wurden in einem Bericht mit dem Titel Globale quantitative Analyse des Proteoms des menschlichen Gehirns bei Alzheimer und Parkinson in der Zeitschrift Scientific Data veröffentlicht . Weiterlesen

Medikamente schaden der Darmflora

Etwa ein Viertel aller Medikamente stört das Wachstum von Darmbakterien. Darauf weisen Versuche mit mehr als 1000 zugelassenen Pharmazeutika hin, die eine Arbeitsgruppe um Lisa Maier, Mihaela Pruteanu und Michael Kuhn vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg durchgeführt hat. Wie die Gruppe jetzt in „Nature“ berichtet, hemmten 27 Prozent der untersuchten Stoffe, die nicht auf Bakterien zielten, das Wachstum mindestens eines Bakterienstamms der menschlichen Darmflora. Weiterlesen

30 Jahre altes Video wirft neues Licht auf Parkinson

Sieben junge Amerikaner hatten in den frühen 1980er Jahren nach der Verwendung von synthetischem Heroin akute Parkinson-Symptome. Dieser Befund verursachte eine Revolution im Denken über die Ursache und Behandlung von Parkinson. Jetzt, dreißig Jahre später, erhielten Jorik Nonnekes und Bas Bloem vom Radboudumc Zugang zu Original-Videobildern dieser speziellen Patienten. Sie haben zwei neue Beobachtungen zur Parkinson-Krankheit gemacht, die sie am 15. März in Lancet Neurology beschreiben. Weiterlesen

Patienten individuell nach Symptomen behandeln

Der Blick von Ärzten auf die Parkinson-Erkrankung und ihre Symptomatik wird aus Sicht des Rostocker Neurologen Alexander Storch immer detaillierter und differenzierter. «Wir können deshalb die vielen Symptome heute besser behandeln, am Fortschreiten der Krankheit können wir aber noch wenig ändern», sagte Storch vor einem internationalen Symposium am Freitag und Samstag in Rostock der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit setze die Wissenschaft wie bei anderen neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer auf Impfung oder auch Immuntherapien, die den Verlauf verlangsamen sollen. «Es ist nicht voraussehbar, wann die zum Einsatz kommen könnten», so der Chef der Neurologischen Klinik an der Universitätsmedizin Rostock. Weiterlesen